Die Opalia Aufstellungsmethode


Wer möchte nicht wissen, was sich alles in einem befindet und auf de großen Bühne des Seins etwas zu sagen hat? Wer kennt es nicht, die Stimmen, die einen nicht zur Ruhe kommen lassen, weil es Widersacher gibt, die meinen, mitreden zu müssen? Doch nicht nur im Außen trifft man auf solche widerspenstigen Phänomene, nein, dies alles spielt sich gerade auch in unserem Inneren ab.

 

Kennst du das? Möchtest du wissen, wer alles in dir regiert und auf der großen Bühne etwas zu sagen hat? Wenn ja, dann werden dir die Opalia Spiegelkarten dabei helfen, Licht ins dunkle zu bringen. 

 

Wir gehen nun noch einmal davon aus, dass wir alle nicht nur aus einem ganzen Teil, sondern aus mehreren verschiedenen Teilenergien/ Teilpersönlichkeiten bestehen. Schauen wir uns das noch genauer an und wandern in die Zeit, bevor wir in dieses Leben getreten sind, also bevor wir inkarnierten. Auf der Astralebene, auf der sich alle Seelenbefinden, die sich zurzeit nicht in einem Leben aufhalten, sind wir viel mehr einheitlich und im Einklang mit uns selbst. Wir können uns weiterbilden, Schutzfunktionen übernehmen und vieles mehr. Wir wissen, wer wir sind, was wir sind und vor allem, was wir alles tun können, welche Fähigkeiten wir speziell für uns trainiert haben. Unsere Fertigkeiten sind uns genauso geläufig wie die Lernaspekte, die wir im nächsten irdischen Leben noch zu erfahren haben.

 

Eine Inkarnation, 'das Ins-Fleisch-treten', dient alleine dazu, uns an unsere Aufgaben heran zu führen, das sollten wir nicht vergessen! Wir sind auf der Astralebene ohne physischen Körper viel lebendiger und wissen, was wir leben können, wir müssen es nur tun. Das wiederum ist in einem Leben/in einer Inkarnation nicht ganz so einfach. Immerhin liegen uns unsere Aufgaben nicht einfach transparent vor den Füßen. Nein, als Mensch geboren sind wir blind, wir können nicht einfach sehen, worum es wirklich geht. Hingegen genügt auf der Astralebene allein die geistige Erfahrung, um Lernbereiche ausreichend genug kennen zu lernen. Auf der materiellen Ebene müssen wir die Themen durchleben und somit alle drei Ebenen Körper, Seele und Geist mit unserem Lernthema berühren, sonst wirkt es nicht. Nur alleine ein Lernthema aus dem Geiste heraus verstanden zu haben, wird es noch nicht auflösen können. Das ist wichtig zu wissen.

 

Wir können unsere Lernthemen und Aufgaben in einem Leben somit lediglich erahnen. Da wir oftmals so vielen Einflüssen unterliegen, passiert es nicht selten, dass wir uns ein wenig von unserem ursprünglichen Weg abwenden, uns verirren, ohne dass es uns bewusst ist. Doch damit wir uns selbst nicht einfach aus der Bahn werfen können, haben wir wiederum sogenannte Schutzgeister, die dafür Sorge tragen und uns sanft - manchmal, wenn wir nicht hinhören wollen, auch unsanft - wieder auf den richtigen Weg bringen. Aus dieser Perspektive betrachtet, sind wir viel eher starr als lebendig, auch wenn uns das zu Lebzeiten nicht immer einleuchten mag.

 

Und damit wir unserer Lernaufgabe, die wir brauchen nachkommen, damit wir unsere Erfahrungen überhaupt sammeln und erleben können, brauchen wir bestimmte Ebenen, die uns mit Sicherheit da heran führen. Denn eins ist sicher, alles das, was wir in einem Leben verbockt haben, das müssen wir auch in einem Leben wieder aufräumen, anders geht es nicht. Im Klartext: Wir inkarnieren, damit wir unsere Lernerfahrungen sammeln. Das wiederum brauchen wir, um uns weiterzuentwickeln oder nennen wir es anders, damit wir wissen, wie es sich anfühlt, eine solche Erfahrung zu durchleben.

 

Immerhin sind wir auf der Astralebene viel gebildeter als in einem irdischen Leben, uns stehen alle Wissensgebiete offen, derer wir uns bedienen können. Doch in einer Inkarnation, da müssen wir uns kümmern, da müssen wir erleben, damit wir wissen, wie es sich anfühlt, wenn... Denn nur, wenn wir uns in einem Leben befinden, dann sind wir auch in der Lage, die Erfahrungen zu machen, die wir brauchen. Und damit wir überhaupt diese Erfahrungen machen können, brauchen wir wiederum verschiedene Energieanteile, die uns daran erinnern, was wir lernen wollen. Das heißt, wir selbst befinden uns in einer Art Disharmonie, die wir auch brauchen, damit wir uns mit Sicherheit an unsere Aufgaben heranführen. Nur so funktioniert das System. Würden wir uns nicht damit auseinandersetzen, würden wir auch unseren Aufgaben nicht folgen können.

 

Doch wer stellt welche Aufgabe an uns? Die Antwort auf diese Frage ist sehr einfach: Wir selbst, denn nur wir selbst wollen bestimmte Lernerfahrungen machen und allein aus diesem Grunde, inkarnieren wir. Und damit wir auch sicher sein können, dass wir an unserer Lernaufgabe nicht vorbeilaufen, brauchen wir bestimmte Voraussetzungen, die uns mit absoluter Sicherheit an das heranführen, was uns weiterhilft. Somit ist es jetzt schon klar: Wären wir mit uns in Harmonie, dann würden wir uns nicht auf die innere Suche machen und könnten unsere Aufgaben nicht erledigen. Wir brauchen eine bestimmte Energiezufuhr-/eventuell sogar disharmonische Zusammensetzungen, damit wir uns an das heranführen, was wir brauchen. Im Klartext: Wir bekommen die Energiezufuhr, die Teile, die uns helfen, damit wir garantiert das erlernen, was wir uns vor der Inkarnation vorgenommen haben.

 

Solange wir also inkarnieren, können wir davon ausgehen, dass wir uns bestimmten Lernaufgaben stellen müssen. Und damit wir das erleben und auch erlernen können, was wir auch lernen woll(t)en, leben Teile in uns in Disharmonie. Dies ist unsere Sicherheit, damit wir genau wissen, dass wir in unserem Leben nicht an uns vorbeilaufen werden. Alleine dafür nehmen wir bestimmte Energieanteile mit auf den Weg, die uns mit absoluter Sicherheit erinnern und uns dahin führen, wo wir hingeführt werden wollen. Astrologisch gesehen, würde ich sagen, dass wir uns die passenden Konstellationen aussuchen, um sicher zu sein, unserer Aufgabe Folge zu leisten. 

 

Wir brauchen eine Art passende Reibung, damit wir weiterkommen. Somit ist das allgemeine Streben nach Harmonie, die wichtigste Ebene, die wir anstreben können. Denn je mehr wir uns, mit uns selbst auseinandersetzen, desto einfacher wird unser Leben für uns sein. Je klarer wir uns sind, desto besser werden wir uns auch fühlen, das sollten wir nicht vergessen!

 

Doch was machen die Meisten? Sie suchen die Disharmonie im Außen und versuchen den anderen/ihren Spiegelhalter so zu verändern, dass sie sich angeblich wieder sicher und wohl fühlen können. Immer noch viel zu wenigen ist bewusst, dass die Probleme nur in ihrem Inneren zu suchen sind. Denn nur wir selbst spüren die Disharmonie in uns, auch wenn diese durch einen äußeren Mitspieler ausgelöst sein sollte, so ist sie doch alleine in uns spürbar und somit auch nur in uns Zuhause. Wenn wir verstehen, dass nur wir alleine für unsere Disharmonie und auch für unsere Harmonie verantwortlich sein können, dann werden wir wieder viel handlungsfähiger sein. Denn nur alleine das Gefühl nicht handeln zu können, also von anderen abhängig zu sein, ist das Problem, das für keinen lösbar erscheint.

 

Keiner möchte für einen anderen verantwortlich sein, keiner will sich abhängig machen und doch passiert es immer wieder – wir streiten uns mit einer anderen Person und haben dann das Gefühl, den anderen so nah in uns zu spüren, dass wir ihn am liebsten wieder aus unserem Energiefeld heraus schleudern würden. Denn je mehr wir über die Situation nachdenken, desto mehr befinden wir uns auch beim anderen und genau das stört uns wieder in unserer vermeintlichen Harmonie. Immer wieder taucht der andere auf und wir können uns nicht mit uns selbst auseinandersetzen. So denken leider immer noch viel zu viele. Um hier eine Lösung zu finden, gibt es nur einen Weg, wir müssen verstehen lernen, dass sich die Disharmonie alleine in uns befindet. Wir können einen anderen Menschen nicht verändern. Doch uns und unsere Einstellung zu uns selbst, die können wir sehr wohl verändern.

 

Also noch einmal deutlicher: Nur wir selbst können an uns arbeiten, keiner kann uns wirklich dabei helfen. Doch denken die meisten immer noch, dass sie im Streit zu einer anderen Person handlungsunfähig, fast wie gelähmt sind. Sie warten sehnsüchtig darauf, dass der andere sich darum kümmert, seine Probleme, aus unserer eigenen Wertungsperspektive heraus betrachtet, aufräumt, damit eine Ebene unserer angeblichen Harmonie eintreten kann. Doch genau damit lehnen wir uns gegen uns selbst auf. Sollten wir mit dieser Handlung dann auch noch Erfolg haben, den anderen so weit in die Ecke zu drücken, dass er das tut, was wir uns wünschen, dann wird die vermeintlich gewonnene Zufriedenheit lediglich von kurzer Dauer sein. Unsere Probleme, die bleiben bestehen. Und eins ist sicher, wir haben uns trotz hohem Energieeinsatz kaum von der Stelle bewegt. Ist uns das bewusst, dann werden wir wieder wütend den Blick auf einen anderen richten, der uns erneut als Spiegelhalter eine Möglichkeit der eigenen Erkenntnis gewährt, nur, dass wir das zumeist nicht sehen wollen.